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Kulmbacher Ausbildungsmesse |
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"Wir sind das Original" – Mit 75 Ausstellern ist die Veranstaltung längst zum Erfolgsmodell geworden. Auch in diesem Jahr war die Resonanz bei den jungen Leuten groß. Unüberschaubar groß ist die Zahl an Ausbildungsberufen und Studienmöglichkeiten für junge Leute. Die Kulmbacher Ausbildungsmesse im Beruflichen Schulzentrum, die unter dem Motto „Mach eine Ausbildung" stand, schlug wieder eine Schneise durch dieses Dickicht, bot.
Tausenden von Jugendlichen und ihren Eltern eine Hilfestellung in Fragen der Zugangsvoraussetzungen und Ausbildungswege. 75 Aussteller, so viele wie noch nie, informierten über rund 100 Ausbildungsberufe vom Kfz-Mechatroniker über den Sozialversicherungsfachangestellten bis hin zum Bundespolizisten. Zudemfeierteman ein rundes Jubiläum: Bereits zum zwanzigsten Mal waren Firmen aus Nah und Fern zusammengekommen, um ihre Ausbildungsangebote jungen Leuten vorzustellen.
1990 hatte in der Kulmbacher Stadthalle alles begonnen, in der erstmals in Oberfranken eine Ausbildungsmesse stattgefunden hatte. „Wir sind das Original", stellte Landrat Klaus Peter Söllnermit Blick auf diese Tatsache klar. Dr. Michael Pfitzner vom Arbeitskreis Schule-Wirtschaft, der die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt ausgerichtet hatte, bezeichnete es als eine richtige Entscheidung, dass man 1998 in das berufliche Schulzentrum umgezogen war.
Die Bildungseinrichtung bot das geeignete Umfeld für praxisnahe Übungen, in denen die jungen Leute testen konnten, ob ihnen der vermeintliche Traumberuf auch liegt. Mehrere Fachvorträge gewährten einen Einblick in verschiedene Berufsfelder. Als prominenten Gast begrüßte man in diesem Jahr Sozialstaatssekretär MdL Markus Sackmann. Er verwies ebenso wie Söllner auf den durch den demographischen Wandel verursachen Fachkräftemangel. Beide appellierten an die Wirtschaft, durch Ausbildung von Nachwuchskräften diesemTrend entgegenzuwirken. Zudem prognostizierten die Redner einen deutlichen Rückgang an Lehrstellenbewerbern.
Sackmann führte zwei Gründe an: „Die Zahl der Schulabgänger nimmt kontinuierlich ab. Außerdem besuchen immer mehr junge Leute in Krisenzeiten weiterführende Schulen." Kulmbachs Oberbürgermeister Henry Schramm hob das Engagement der Stadt Kulmbach im Bereich der Berufsausbildung hervor.
Quelle: Bayerische Rundschau vom 19.10.2009
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