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Das Original ist unerreicht Drucken

AUSBILDUNGSPREIS
Zum sechsten Mal können sich Firmen bei der gemeinsamen Aktion der Bayerischen Rundschau und des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft in zwei Kategorien bewerben. Die Anmeldefrist läuft bis 5. Oktober.

Das Original ist unerreicht: Vor sechs Jahren rief der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Kulmbach zusammen mit der Bayerischen Rundschau den Ausbildungspreis ins Leben, andere Landkreise haben inzwischen die Idee aufgegriffen. Zum sechsten Mal verleiht der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft gemeinsam mit der Bayerischen Rundschau diese Auszeichnung in zwei Kategorien.

Zum einen wird der Preis an das Unternehmen mit den meisten Ausbildungsplätzen verliehen (im Verhältnis zur Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten). Und da haben auch kleinere Betriebe gute Chancen. Zum anderen gibt es die Auszeichnung für besondere Leistungen in der Ausbildung. Die beiden Preise sindmit je 750 Euro dotiert. 

Sehr positive Überraschungen
„In der Vergangenheit gab es einige sehr positive Überraschungen“, erklärte gestern bei der Vorstellung des Wettbewerbs Verlagsgeschäftsführer Bernd Müller. Ziel sei es, Betriebe zu belohnen, die „intensiv und in besonderer Qualität ausbilden“. Und die Firmen hätten durchaus Ehrgeiz, den Preis zu gewinnen. Die Verleihung erfolgt am Tag vor der Ausbildungsmesse, die am17. Oktober eröffnet wird.Müller wies darauf hin, dass „die Menschen dahin gehen, wo sie eine Perspektive haben. Und nach der Schule ist das – wenn kein Studium angestrebt wird – ein Ausbildungsplatz“. Und da sei Kulmbach aufgrund des Branchenmixes nicht schlecht aufgestellt.
Der Vorsitzende des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft, Dr. Michael Pfitzner, bestätigte, dass es viele gute Ausbildungsfirmen im Landkreis gibt. Er appellierte an Betriebe, sich zu bewerben und „nicht aus Bescheidenheit auf eine Teilnahme zu verzichten“. Auch bisherige Preisträger können wieder teilnehmen. Die Idee des Ausbildungspreises sei im Arbeitskreis mit der Bayerischen Rundschau entstanden und ein gutes Beispiel, wie sich Unternehmen und ein ehrenamtlicher Kreis ergänzen können, betonte Annegret Kühne, die Vorsitzende des Bereichs Wirtschaft im Arbeitskreis Schule-Wirtschaft.
Auf die Vorreiterrolle des Landkreises in Sachen Ausbildung verwies Landrat Klaus Peter Söllner. Das gelte nicht nur für den Ausbildungspreis, sondern auch für die 20. Ausbildungsmesse „in einer Dimension wie nirgendwo sonst“. Sein Dank galt Verlagsgeschäftsführer Bernd Müller, der sich stark eingebracht habe. Stellvertretender Kreishandwerksmeister Hans Schwender aus Thurnau appellierte an Real- und Fachoberschüler sowie an die Gymnasiasten, die Ausbildungsmesse zu besuchen, die diesmal den Schwerpunkt Energie hat. Denn neben der

Ausbildung böten viele Firmen das Projekt FH-DUAL an, bei dem Abiturienten die Möglichkeit erhalten, eine Berufsausbildung mit einem Studiengang zu koppeln. Das Besondere: Parallel zu ihrem Studium erhalten Studenten einen speziell auf sie zugeschnittenen Berufsschulunterricht.

Dazu ergänzte Landrat Klaus Peter Söllner, dass „Energie im Landkreis ein Kernthema ist und seit Monaten ernstzunehmende Gespräche bezüglich einer Kooperation mit der Fachhochschule Hof geführt werden“.

Ausbildungspreis 2009

Quelle: Bayerische Rundschaum vom 14. Juli 2009