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Grundschüler erforschen Natur und Technik Drucken
Kulmbach — Kleine Forscher, große Herausforderungen: Mädchen und Jungen der Oberen Volksschule erlebten bei der „Miniphänomenta“ Technik und Naturwissenschaft hautnah. Ob Magnetfelder, Solarmühle oder „Elektrische Flöhe“ – die Grundschüler konnten an über 50 Experimentierstationen selbstständig erforschen, beobachten, Fragen stellen und bei einzelnen Versuchsaufbauten den Zusammenhang zwischen Ursache undWirkung erkennen.

Gestern zeigtendie Grundschüler ihre Entdeckungen zahlreichen Gästen, unter ihnen die StadträteMichael Pfitzner und Alexander Meile, Jürgen Rödel von der Geschäftsstelle Oberfranken des Verbands der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie, Schulamtsdirektor Helmut Schere, interessierte Eltern sowie Schüler des benachbarten MGF-Gymnasiums und Mädchen und Buben desKindergartens St. Hedwig. Am Ende konnten alle selbst die Experimentierstationen ausprobieren.
Die Stationen stehen der Grundschule zwei Wochen kostenlos zur Verfügung. In den kommenden Monaten werden die Eltern der Grundschüler und Lehrkräfte schuleigene Experimentierstationen nachbauen, unterstützt werden sie dabei von Unternehmen aus der Region. Die „Miniphänomenta“ wurde durch die Universität Flensburg entwickelt und wird durch die Nordmetall- Stiftung gefördert. Hauptsponsoren des Projekts in Bayern sind der Bayerische Unternehmensverband Metall und Elektro und der Verband der Bayerischen Metall- und Elektro- Industrie.

Mit diesem Engagement wollen die Verbände dazu beitragen, dass sich Kinder für Technik und Naturwissenschaften begeistern und später einmal einen technischen Beruf ergreifen, sagte Jürgen Rödel. Denn die Metall- und Elektro- Branche brauche begabte und qualifizierteNachwuchskräfte. Die „Miniphänomenta in Bayern“ wurde erstmals imSchuljahr 2007/2008 gestartet. Sie ist ein Angebot des Bildungsprojekts „Technik – Zukunft in Bayern?!“ Projektträger ist das Bildungswerk der BayerischenWirtschaft. red

Quelle: Bayerische Rundschau vom 10.12.2008