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Ausbildung ist Garant für die Zukunft Drucken
Am Vorabend der Kulmbacher Ausbildungsmesse, deren 19. Auflage heute von Ministerialdirigent Dr. Peter Müller eröffnet wird, vergaben gestern der Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT und die Bayerische Rundschau den 5. Kulmbacher Ausbildungspreis.
In der Aula der Fachoberschule nahmen Klaus Bartels von der Thurnauer Firma Bartels-Möbelbau Echtholzdesign sowie geschäftsführender Gesellschafter Hans-Dieter Groppweis und Ausbilderin Andrea Beßlein vom Azendorfer Unternehmen Bergmann Kalk und Franken Maxit die jeweils mit 750 Euro dotierte Auszeichnung entgegen.

Mit dem Preis werden in den Sparten Handwerk und Industrie besondere Anstrengungen bei der Lehrlingsausbildung gewürdigt, sagte BR-Verlagsleiter Bernd Müller. Dr. Michael Pfitzner vom Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT betonte, „dass Ausbildung bei uns in der Region einen hohen Stellenwert hat“. Die Unternehmen hätten erkannt, dass Ausbildung ein Garant für die Zukunft ist. Landrat und Jurymitglied Klaus Peter Söllner lobte den Arbeitskreis und die Bayerische Rundschau für ihr Engagement.

Den Landkreis sah er auf einem guten Weg und führte unter anderem die Tatsache an, dass der Raum Kulmbach die höchste Steuerkraft in Oberfranken aufweist. „Das macht nicht das Landratsamt, sondern die Wirtschaft“, sagte er. Als „kleiner Handwerksbetrieb“ freue er sich sehr über den Preis, sagte Klaus Bartels. Offenbar übe es eine große Anziehungskraft auf Lehrlinge aus, „dass wir beim Möbelbau mit der Sinnlichkeit der Dinge spielen“.

Seine Firma sei in ganz Deutschland tätig und habe zuletzt unter anderem die neue Synagoge in Krefeld ausgestattet. Hans-Dieter Groppweis hob die Eigeninitiative der Lehrlinge und ihrer Ausbilderin hervor, die in ihre Bewerbung viel Zeit investiert hätten. Dies verdeutliche die positive Stimmung im Unternehmen. Er wies darauf hin, dass die besten Verbesserungsvorschläge in Betrieben meist von den Mitarbeitern kommen. Dies sei besonders in einer spannenden Zeit wichtig, „in der keiner so genau weiß, wohin die Reise geht“. Aber, so meinte er, „noch spannender muss es nichtmehr werden“.
Quelle: Bayerische Rundschau