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Berufswahl leicht gemacht Drucken
Mit Einführung des achtjährigen Gymnasiums rückt das Abitur für die Schüler näher. Zugleich stehen aber auch wichtige Entscheidungen früher an: Welcher Job passt zu mir? Welche Studienrichtung entspricht meinen Neigungen? Für viele Abiturienten ist der erste Schritt in die berufliche Zukunft ein schwieriger.

Kompetenzen stärken
Wichtiger Bestandteil der bayerischen Schulreformist daher die Förderung der Berufswahl- und Berufsweltkompetenz. Über ein Projekt-Seminar zur Studien- und Berufsorientierung sollen die Schüler der gymnasialen Oberstufe fit gemacht werden für den Arbeitsmarkt. Der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft informierte nun am Caspar-Vischer-Gymnasium über die wesentlichen Bestandteile und Zielvorstellungen des Projektes.

Vorbereitungen starten im Herbst
Die Vorbereitungen sollen bereits imHerbst diesen Jahres beginnen, bereits ein Jahr später, wenn der erste Jahrgang des Oberachtjährigen Gymnasiums in die Oberstufe eintritt, soll ein Pilotprojekt starten. Über drei Halbjahre hinweg werden sich die Schüler in jeweils zwei Wochenstunden mit ihrer beruflichen Zukunft beschäftigen. Zunächst ist ein Halbjahr zur allgemeinen Studien- und Berufsorientierung geplant, anschließend geht es in die Projektarbeit. Im Zentrum des Projekt-Seminars stehen der Praxisbezug und dieFörderung vonmethodischen und sozialen Kompetenzen. Bei einem Partner vor Ort sollen die Schüler die reale Arbeitswelt kennenlernen.

Fünfzehn Schüler pro Seminar
Als Partner vorgesehen sind Unternehmen, soziale und kirchliche Einrichtungen, Kulturbetriebe, Kliniken, Behörden,Vereine, Hochschulen, Forschungsinstitute und Freiberufler. Pro Seminar werden 15 Schüler teilnehmen – so wird es in Kulmbach etwa 14 Seminare an beiden Gymnasien geben. Zur Abdeckung von zum Beispiel Reisekosten werden in den noch zu verabschiedenden Haushalt 2009/2010 60 Euro pro Teilnehmer eingestellt
Quelle: Bayerische Rundschau vom 10.07.2008